Therapie für Late Talker

Als Late Talker (engl. späte Sprecher) werden Kinder bezeichnet, die mit 24 Monaten weniger als 50 Wörter aktiv sprechen und/oder keine Wortkombinationen bei einer im Übrigen altersgemäßen Entwicklung bilden.

Dies betrifft circa 13–20 % aller Zweijährigen. Bis zur Hälfte aller Late Talker können ihren Rückstand im Spracherwerb bis zum dritten Geburtstag aufholen und werden dann Late Bloomer genannt. Die verbleibenden Kinder zeigen ab dem dritten Geburtstag eine behandlungsbedürftig spezifische Spracherwerbsstörung.

Damit sich die Eltern von zweijährigen Kindern Gewissheit verschaffen können, ob sich ihr Kind sprachlich altersgemäß entwickelt oder gegebenenfalls eine logopädische Therapie erforderlich ist, bieten wir Ihnen als Privatleistung eine ausführliche Diagnostik (4 Therapieeinheiten á 45 Minuten) an.

Ebenfalls führen wir Beratungsgespräche durch und geben Familien, die sich Sorgen um die Sprachentwicklung ihres Kindes machen, Tipps für den Alltag. Falls eine Therapie erforderlich ist, wird eine ärztliche Verordnung ausgestellt.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich insbesondere der frühzeitige Beginn einer logopädischen Therapie positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt.

Aus diesem Grund ist die gezielte Prävention sehr bedeutend.

Dies bedeutet im Falle von Late Talkern, Risikofaktoren im sprachlichen Entwicklungsverlauf zu identifizieren und mittels individuell angepasster Maßnahmen einer möglichen Sprachentwicklungsstörung entgegenzuwirken oder diese in ihrem Schweregrad zu mindern. Gleichzeitig gilt es, eine Übertherapie bei Late Bloomern zu verhindern.

Für weitere Informationen zu Therapiemöglichkeiten von Late Talkern nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf!

 

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